!!! Larissa spielt vom 17. bis 27. November bei der Jugend-WM !!!

20.12.2011 Larissa: WM in Brasilien

(sm) Nachdem Larissa im letzten Jahr bei der WM in Griechenland erste Erfahrungen mit den stärksten Spielerinnen des Erdballs sammelte, kam es in diesem Jahr zum Showdown in Brasilien. In der Altersgruppe U14w hatte sie es mit doch extrem starken Konkurentinnen zu tun. Dazu kamen noch die hohen Temperaturen (bis zu 38 Grad) und die hohe Luftfeuchtigkeit, die für eine Mitteleuropäerin nicht zum Alltag gehören. So kam es vielleicht auch dazu, dass sie in Runde 1 noch nicht ganz auf der Höhe ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit war und sich geschlagen geben musste. In Runde 2 lief der Motor mit einem Remis gegen ihre Gegnerin aus Ecuador so langsam an, um dann ab der dritten Runde Vollgas zu geben. Hier kam nun ihr Biss und ihr schier unglaubliches schachliches Talent so wirklich in Fahrt. Als Nr.37 der Setzliste machte sie nun 3 Punkte in Folge. Darunter war auch ein Sieg gegen eine Spielerin mit WFM-Norm. Kurz gestoppt wurde Larissa dann nochmal in Runde 6, wo sie gegen Lasya G aus Indien die Waffen strecken musste. Dass man so etwas aber besser mit Larissa nicht macht bekamen dann die Gegnerinnen in den nächsten beiden Runden zu spüren. Mit zwei überragenden Siegen katapultierte sich Larissa damit vor der letzten Runde auf Platz 13 im Ergebnistableau. Ihre Gegnerin Gologorsky Elo 2057 aus den USA war dann in Runde 9 nochmal eine harte Nuss. Larissa schaffte es aber, sich einen Mehrbauern zu erkämpfen, und weckte damit Hoffnungen auf einen TopTen Platz. Letztendlich zeigte sich aber, dass die Gegnerische Stellung gerade noch ausreichend war, um das Remis zu halten. Larissa bescherte dies ein Gesamtergebnis von 6 Punkten und den herausragenden Platz 14 auf der WM.

Der SC Niederkirchen ist sehr stolz, ein solches Aushängeschild in seinen Reihen zu haben, und gratuliert Larissa zu diesem außerordentlichem Ergebnis.

19.12.11: Frank spielt beim Ramada-Cup in Aalen

Der Ramada-Cup ist nun bereits im 11. Jahr ein fester Bestandteil im Kalender vieler Schachspieler. In 6 Qualifikationsturnieren werden in 6 Leistungsgruppen Turniere gespielt. Jeweils die ersten 6 Spieler qualifizieren sich für das Finale, das in dieser Saison in Halle/Saale ausgetragen wird. Dort wird in jeder Leistungsklasse der Titel "Deutscher Amateurmeister" vergeben.

Für die Einteilung werden die DWZ- und die Elo-Listen vom 01.10.11 herangezogen. Die jeweils höhere Zahl gilt. Ich stehe mit einer DWZ-Zahl von 1449 auf Platz 11 der Startrangliste der Gruppe E (bis 1500 TWZ). Im Oktober habe ich nun schon zum 2. Mal recht erfolgreich in Worms beim Nibelungen Open gespielt. Das hat mir eine Elo-Zahl von unglaublichen 1821 Punkten eingebracht. Das wiederum bedeutet, dass ich nächsten Jahr 2 Klassen höher antreten muss (also in Klasse C). Ich wollte ein letztes Mal auf Augenhöhe mit meinen Gegnern Schach spielen und wenn möglich einmal auf dem Siegertreppchen stehen.

Die Anreise am Donnerstag war nicht sehr angenehm: es gab viel Verkehr und viel Regen. Ich kam aber ohne größere Staus nach etwas mehr als 3 Stunden in Aalen an. Die Übernachtungskapazitäten im Ramada-Hotel waren schnell ausgebucht, sodass ich mir eine andere Unterkunft suchen musste. Die habe ich dann in einem Gasthof in einem benachbarten Ort gefunden. Das Zimmer war ok. Das Essen auch. Und am Ende hat es noch etwas Geld gespart.

Freitagmorgen vor der 1. Runde. Der Turniersaal füllt sich. In kleinen Gruppen stehen Spieler besammen und tauschen ihre letzten Turniererfahrungen aus. Ein paar Spieler suchen Entspannung im Lesen der Tageszeitung. Wieder andere spielen sich warm. Sie diskutieren noch den X. Zug in der YZ-Eröffnung. Eine Blitzpartie muss unterbrochen werden weil die Uhr nicht richtig eingestellt ist - sie zählt die Zeit wieder hoch! Insgesamt steigt die Spannung. Jeder ist mit der Hoffnung hier, einen der begehrten Startplätze im Finale zu ergattern.

Vor jeder Runde läuft (immer noch) "One Night in Bangkok" aus dem Musical Chess, um die Spieler an die Bretter zu rufen. Wenn der Titel durch ist gibt es ein paar Ansprachen, dann werden die Bretter frei gegeben.

In der ersten Runde kam es wie befürchtet - quasi ein Angstgegner - ein 12jähriger Junge vom örtlichen Verein SV Unterkochen. Nominell ist er zwar mehr als 100 DWZ schwächer als ich, aber ein aufstrebendes Talent. Die Eröffnung läuft gut bis ich ein Loch sehe. Er macht einen Fehler und erlaubt mir eine Springergabel mit möglichem Qualitätsgewinn. Dann sehe ich noch einen "besseren" Zug der mir einen Figurengewinn und einen Mattangriff verspricht. Doch leider sehe ich seinen Ausweg nicht. Dieser bringt ihm die Rettung und obendrein einen Bauerngewinn. Tja, manchmal ist der Spatz in der Hand ja doch besser... Den Bauern kann ich in der Folge wieder zurück gewinnen. Es läuft in ein ausgeglichenes Bauernendspiel. Also Remis. Der Fritz hat übrigens wieder herzhaft gelacht... in einem Zug von +4 auf -2, sauber hingekriegt!

Die 2. Runde beschert mir einen Vereinskollegen des Ersten - wieder ein Jugendlicher. Irgendwie komme ich nicht sauber aus der Eröffnung. Der König hängt in der Mitte fest. Der Gegner schiebt nach kurzer Rochade seine Bauern am Königsflügel vor. Ich öffne durch ein Läuferopfer 2 Linien. Die Dame, die Türme - alles drückt auf den gegnerischen König. Dann - wie schon so oft - stelle ich ohne Not einen Läufer ein und die Partie kippt. Ich muss kämpfen, um nicht zu verlieren. Aber auch er ist nicht perfekt. Es geht in ein Endspiel, indem ich 6 Bauern und einen eingeengten Turm gegen 5 Bauern und 2 Springer habe. In Zeitnot willige ich auch hier in ein Remis ein.
Der erste Tag ist schon mal nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Das Bier am Abend schmeckt aber trotzdem. Der Sturm "Joachim" war hier nicht so schlimm. Ab ca. 18:00 Uhr hat man für ca. 1 Stunde gehört, dass draußen was los ist.

Samstagmorgen. Die Landschaft ist weiß. Über Nacht hat es fast 10 cm geschneit.
Die 3. Runde bringt mir eine Dame in meinem Alter. Ich muss dringend an meinem Eröffnungsrepertoire (so nennen das die Profis) arbeiten, denn auch in diesem Spiel läuft es nicht so, wie erhofft. Ratzfatz fehlt mir wieder ein Bauer. Ich versuche auf einer halboffenen Linie mit den Türmen Druck zu machen. Ihre Aktionen durchblicke ich zu spät und es fehlt ein zweiter Bauer. Eigentlich eine Stellung zum aufgeben. Doch plötzlich läuft sie mit dem König hinter einen Bauern, der von meinem Turm angegriffen ist. Ich wittere meine Chance. Es folgt ein Generalabtausch bei dem ich die beiden Bauern zurück gewinne und einen Freibauern auf die 6. Reihe bekomme, um den sie sich kümmern muss. Mein Läufer ist aktiver als ihr Springer und mein König ist schneller als ihrer. Partie gewonnen!
Na also, geht doch! Da an den ersten Brettern einige Remisen gefallen sind hat der Beste nur 2,5 Punkte. Ich bin also mit 2 Punkten wieder in Sichtweite.

In der 4. Runde spiele ich gegen einen erfahrenen Herrn, der schon das Turnier in Bad Soden gewonnen hat. Er ist besser als ich. Im Mittelspiel bot sich einmal die Chance auf Ausgleich (meint Fritz), ich habe sie aber nicht gesehen. Mein Fehler im Endspiel hat das Ende schneller herbeigeführt. Verloren. Nach 4 Runden stehe ich mit 2 Punkten auf Platz 11. Ein Platz unter den ersten 6 ist nur noch theoretisch möglich, wenn alle anderen (wirklich alle!) in meinem Sinne spielen und ich natürlich mein letztes Spiel gewinne.

Sonntagmorgen. Es hat nocheinmal ein klein wenig geschneit. In der 5. und letzten Runde muss ich wieder gegen einen Jugendspieler ran. Er hat 2,5 Punkte aus den ersten 4 Runden und hat mit einem Sieg einen Startplatz in Halle sicher. Es wird also kein leichtes Spiel. Ich darf mal wieder mit schwarz ran. Und darf mein "gefürchtetes Wolga-Frank-Benkö-Gambit" zum Besten geben. Er kennt diese Eröffnung und die davon ausgehenden Gefahren nicht. Es läuft sehr gut. Zusätzlich stellt er einen Läufer ein. Dies beschert mir 2 verbundene Freibauern. In dem Endspiel mit Dame und 5 Bauern gegen Dame und 3 Bauern muss ich nur noch aufpassen, dass er sich nicht mit Dauerschach in ein Remis retten kann. Was mir dann auch, endlich einmal ohne Fehler, gelungen ist. Gewonnen!

An den vorderen Brettern gab es wieder ein paar Remisen und Rang 9 für mich. Damit war der Traum vom Einzug ins Finale ausgeträumt.

Fazit:
Es war wieder ein sehr angenehmes Turnier, perfekt organisiert, in angenehmer Umgebung. Man sollte es nicht erwähnen müssen, aber hier wird auch an den hinteren Brettern der untersten Leistungsklasse mit dem gleichen guten Material an den gleichen guten Tischen gespielt, wie an den ersten Brettern in der A-Gruppe. Alles in Allem sehr empfehlenswert.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn der Platzierung nicht ganz so ausgefallen ist wie erhofft, bin ich trotzdem zufrieden. Die DWZ-Auswertung bestätigt mir, dass ich auf meinem aktuellen Niveau gespielt habe - ich habe ein Pünktchen dazu gewonnen. Und von einem Pokal träumen ist doch erlaubt, oder?

Bei nächster Gelegenheit bin ich auf jeden Fall wieder dabei...



19.12.11: Zweite gewinnt ersatzgeschwächt...

(dw) Stark ersatzgeschwächt musste die 2 Mannschaft des SCN beim direkten Konkurenten SC Erfenbach antreten. Michael und Larissa an Brett 1 und 4 wurden durch Frank Götz und Franz Emrich ersetzt, der Rest der Mannschaft musste aufrücken. Sven Müller an Brett 1 sorgte für den ersten halben Punkt, die durchweg an allen Brettern DWZ unterlegenen Spieler des SCN stemmten sich mit aller Macht gegen eine Niederlage, mit gleich 4 hart umkämpften Remisen von Franz , Frank, Christina und Johnny kam es zum 2,5:2,5 Zwischenstand. Jürgen Woll brachte mit überragendem Endspiel den SCN mit 3,5:2.5 in Führung. Denis, der in dieser Saison noch ungeschlagen ist und bärenstark spielt, machte mit seinem Siegpunkt den Mannschaftssieg perfekt, die Niederlage von Philipp brachte den 4,5:3,5 Endstand. Mit jetzt 8:2 Mannschaftspunkten haben wir wieder die Tabellenführung übernommen, weil Mackenbach gegen Baumholder eine hohe Niederlage einstecken musste.

Stand nach der 5. Runde in der 2. Pfalzliga West 2011/2012

Rang Mannschaft Spiele Punkte Brettpt
1 SC Niederkirchen   II 5 8:2 25
2 SC Ramstein-Miesenbach   II 5 8:2 22½
3 SC Mackenbach 5 8:2 21
4 VfR.Baumholder 5 7:3 23
5 SK Zweibrücken 5 5:5 20
6 SK Erfenbach 5 4:4 19½
7 SC Thallichtenberg 5 4:4 19
8 SK Enkenbach 5 3:5 16½
9 SK Rodalben 5 2:6 18
10 SG Kaiserslautern 1905   II 5 1:7 15½



19.12.11: Die Fünfte schafft ein 2:2 in Bann

Im letzten Spiel vor Weihnachten hat die Fünfte in Bann ein 2:2 erkämpft. Nicolas und Franzi gewinnen ihre Spiele. Arman und Kristin müssen sich ihren Gegnern geschlagen geben. In der Liste der Top-Spieler dieser Klasse steht Nicolas mit 3 Punkten aus 3 Spielen auf Platz 1.

Stand nach der 4. Runde in der Kreisklasse I 2011/2012

Rang Mannschaft Spiele Punkte Brettpt
1 SC Niederkirchen   V 3 5:1
2 SK Eisenberg 1923   III 3 3:3 6
3 SK Eisenberg 1923   IV 2 3:1 4
4 SC 1975 Bann   V 4 1:7



19.12.11: 5. Runde in der Bezirksklasse endet mit einem Sieg und einer deftigen Niederlage

Die Dritte muss nach Enkenbach. Hier wurde ein brisantes Duell erwartet - man erinnere sich an die Aktionen aus der vergangenen Saison. Franz und Dieter können nicht spielen. Dafür muss Elias helfen. Da auch Arek nicht da ist, geht der Punkt am ersten Brett kampflos an Enkenbach. Alle anderen sind hoch konzentriert und so gewinnt die Mannschaft - wenn auch knapp - mit 4,5:3,5. Frank, Udo, Klaus und Herbert gewinnen. Elias bringt den rettenden halben Punkt. Peter und Thomas müssen sich geschlagen geben. Damit steht die Mannschaft auf Platz 4.

Bei der Dritten fehlen auch 2 Spieler: Elias muss in der Dritten helfen (und damit ja auch indirekt der Vierten im Kampf um den Abstieg). Tanja fehlt heute auch. Am siebten Brett hilft Arman aus - das achte Brett bleibt frei. Die Vorzeichen im Spiel gegen den Tabellenführer aus Bann sind also denkbar schlecht. Im Verlauf der Partien sieht es auch immer düsterer aus. Nacheinander gehen alle Bretter verloren, bis auf das Erste. Günther gewinnt sein Spiel. So steht am Ende eine deftige 1:7 Niederlage. Dass damit keine Verbesserungen im Tabellenbild zu erreichen sind ist klar. Die Mannschaft bleibt mit einem Punkt auf dem letzten Platz. Aber... unsere Spiele kommen noch. Wir wollen doch nicht absteigen...

Stand nach der 5. Runde in der Bezirksklasse I 2011/2012

Rang Mannschaft Spiele Punkte Brettpt
1 SC 1975 Bann   II 5 10:0 29
2 SV Fischbach 5 7:3 26
3 SC Kaiserslautern Post 5 7:3 23½
4 SC Niederkirchen   III 5 6:4 20½
5 SK Erfenbach   II 5 5:5 19
6 SC 1975 Bann   III 5 5:5 15
7 SK Eisenberg 1923 5 4:6 21½
8 TV Winnweiler   II 5 4:6 16
9 SK Enkenbach   II 5 1:9 16
10 SC Niederkirchen   IV 5 1:9 11½



28.11.11: Unglückliche Niederlage der Zweiten

(dw) Beim Tabellenzweiten SC Mackenbach gab es für die Spieler des SCN 2 eine unglückliche Niederlage. Für den ersten halben Punkt sorgte Larissa die im vorgezogenen Spiel ein Remis erkämpfte (Larissa spielt im Moment bei der Jugend-WM in Brasilien). Nach der Niederlage von Jürgen konnte Sven mit seinem Siegpunkt zum 1,5:1,5 ausgleichen. Nach 3 Remisen von Denis, Michael und Johnny stand es 3:3. Aus dem schon sicher geglaubten Siegpunkt von Philipp, der gegen den DWZ-stärksten Spieler des SC Mackenbach spielte, wurde leider nichts. In überragender Stellung patzte er in Zeitnot einen Zug vor der Zeitkontrolle und verlor doch noch diese Partie. Das Remis von Christina brachte den 3,5:4,5 Endstand.



17.11.11: Die Dritte besiegt den Tabellenführer aus Fischbach

In einem starken Mannschaftskampf konnte der Angstgegner der vergangenen Jahre mit 4,5:3,5 knapp besiegt werden. Peter, Thomas und Herbert gewinnen ihre Spiele. Frank, Dieter und Klaus liefern jeweils einen halben Punkt. Franz und Udo verlieren.



17.11.11: Die Vierte schafft ein 4:4 in Erfenbach

In einem spannenden Spiel schafft die Vierte ihren ersten Mannschaftspunkt der Saison. Nach 2 frühen Siegen von Tanja und Elias gab es 3 Niederlagen von Johannes, Thomas und Felix. Nach 2 Remisen von Lukas und Günther stand es bei einer noch laufenden Partie 3:4 gegen uns. Frank schaffte es, seine Vorteile auszubauen, und gewann die Partie.



07.11.11: Die Zweite bleibt nach Sieg gegen KL 2 Tabellenführer

(dw) Gestern spielte die 2. Mannschaft gegen die 2. der SG K/lautern. Von Beginn an nahm der SCN das Heft in die Hand und ging durch Siege von Sven, Jürgen und Johnny mit 3-0 in Führung. Auch Philipp van Riel holte mit seinem Remis seinen ersten halben Punkt in dieser Saison. Denis und Michael mit ihren Siegen zum 5,5:0,5 Zwischenstand machten den Mannschaftssieg perfekt. Nun kämpften nur noch unsere beiden Mädels Larissa und Christina. Mit starkem Kampfgeist konnte Larissa das schon verlorene Endspiel noch in ein Remis retten. Christina konnte die drohende Niederlage nicht mehr abwenden, so endete dieser Mannschaftskampf mit 6:2 für den SCN.



07.11.11: 2 Niederlagen in der Bezirksklasse

Am vergangenen Sonntag musste die Dritte nach Bann. Nach Punkten von Franz und Thomas sowie Remisen von Frank Götz und Klaus gab es eine 3:5 Niederlage.

Die Vierte spielte zu Hause gegen die Post Kaiserslautern. Recht früh gab es 2 überraschende Siege von Tanja und Felix, die beide ihren an DWZ weit überlegenen Gegnern keine Chance ließen. Die Postler konnten aber schnell ausgleichen und sogar mit 4:2 in Führung gehen. Günther, Johannes, Elias und Thomas verloren ihre Spiele. In aussichtsloser Stellung bot Frank ein Remis, das sein Gegner nach Rückfrage bei "seinem Chef" auch annahm. Lukas stand sehr überlegen und trotzte allen Remisgeboten seines Gegners. Er gewann souverän. Am Ende stand eine 3,5:4,5 Niederlage. Vor der Partie wären wir mit diesem Ergebnis warscheinlich zufrieden gewesen. Nach den beiden frühen, unerwarteten Punkten war aber mehr drin. Schade. Dann eben beim nächsten Mal!



21.10.11: Schade, Schade, Schade

(sm) Am vergangenen Sonntag kam es zum ersten Mal in der Niederkirchener Schachgeschichte zu einem Mannschaftskampf mit Landau. Deren Zweite trat dabei gegen unsere Erste an. Natürlich waren die Landauer von Beginn an Favorit, um so mehr galt das noch, weil alle Landauer sich erst mal mit reichlich Kaffee (jeder eine Tasse) eindeckten bevor Sie dann mit dem Spiel begannen. Wir hatten leider die Ausfälle von Jozef und Marius zu verschmerzen. Udo und Sven wollten als Ersatzspieler aber mindestens 120 % geben, um diesen Nachteil auszugleichen. Nach einiger Zeit sah es dann tatsächlich auch wieder super aus. Man schien an die Vorsaison erinnert, in der wir ja groß auftrumpften. Objektiv standen wir am Brett von Volker, Claudia, Frank, Matthias besser. Wolfgang, Oleg und Sven standen mindestens ausgeglichen, nur bei Udo waren Nachteile erkennbar. Doch.... Frank konnte leider seine Qualitätsüberlegenheit nicht ausnutzen und musste letztendlich seinem vielleicht falsch gefasstem Plan Tribut zollen und die Waffen strecken. Auch Volker, der im entscheidenden Moment die Türme nicht tauschte, um in ein gewonnenes Endspiel einzuziehen, zog den kürzeren. Claudia schaffte es mit zweiiiiiiiii Mehrbauern ins Endspiel einzuziehen und verlor, wie nun auch Udo. Dann spielte Oleg Remis und Wolfgang, der langsam wieder seine sonntagliche Stärke erreicht, gewann souverän. Matthias hatte mit zwei Springern im Endspiel einen Nachteil gegenüber dem schnelleren Läufer des Gegners und mußte dann leider auch aufgeben. Letzendlich konnte Sven, der sich in seinem Spiel keine Blöße gab, noch einen Sieg einfahren und die 2,5:5,5 Niederlage stand fest.



17.10.11: Die 2. Mannschaft überzeugt mit deutlichem Sieg in Enkenbach.

(dw) Der Aufsteiger SCN2 bezwang Enkenbach 1 in der 2. Pfalzliga West mit 6,5:1,5. Mit diesem deutlichen Sieg übernahm man die Tabellenführung nach dem 2. Spieltag, mit 4 Mannschaftspunkten und 11,0 Brettpunkten!!
Sven und Denis sorgten mit ihren Siegen für die 2:0 Führung. Nach der Niederlage von Pilipp zum 1:2 schöpfte Enkenbach noch Hoffnung, aber spätestens als Christina ihrem DWZ weit überlegenem Gegner ein Remis abtrotzte schwanden diese wieder. Mit zunehmender Spieldauer traten die Vorteile der Spieler des SCN immer mehr zutage. Auf der einen Seite die jugendliche Unbekümmertheit, auf der anderen die Routine. Diese Mischung gab letztendlich den entscheidenten Ausschlag. Mit weiteren Siegen von Larissa, Michael, Johnny und Jürgen war der in dieser Höhe unerwartete Sieg perfekt.



17.10.11: Deftige Niederlagen für die 3. und 4. Mannschaft

Vor 2 Wochen spielten die 3. und die 4. Mannschaft in der Bezirksklasse. Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt in Unterzahl antreten. So verwundert es nicht, dass es 2 deftige Niederlagen gab. Die Dritte spielte zu Hause gegen Post Kaiserslautern. Mit nur 6 Spielern schaffte man 4 Remisen. Das ergab dann in der Endabrechnung ein 2:6. Die Vierte musste in Eisenberg antreten. Mit 7 Spielern gab es 3 Remisen und eine 1,5:6,5 Niederlage. "Davon geht die Welt nicht unter..." hat Zarah Leander einmal gesungen. Ich glaube wir können das hier genauso sehen.



21.09.11: Erstes Spiel in der 2. Rheinland-Pfalz Liga Süd

(sm) Am Sonntag trat die erste Mannschaft des SC Niederkirchen zur Auftaktbegegnung in der 2. Rheinland-Pfalz Liga an. Dabei traf man gleich auf den vorjährigen Tabellendritten aus Bellheim. Bereits um 8 Uhr war der Treffpunkt in einem Kaiserslauterer Schnellrestaurant ausgemacht, von wo man sich dann nach einigen Gesprächen um 8.45 Uhr zur Fahrt ins 120 Km entfernte Bellheim aufmachte. Durch die Ausfälle von Jozef und Volker waren neben den Stammkräften Sven und Denis mit dabei. Die Bellheimer traten, angeführt von ihrem Spitzenspieler IM Klausser (ehemaliger Schweizer Meister), in einer starken Besetzung an. Mit gehörigem Repekt ging es nun um 10.00 Uhr in die Matches. Nach den ersten Zügen schienen die Partien jedoch für Niederkirchen einen guten Verlauf zu nehmen. So konnten sich Marius, Claudia und auch Wolfgang eine recht gute Position herausspielen. So nach 3,5 Stunden war die erste Partie mit einem Remis bei Sven beendet. Claudia an Brett 3 besiegte in der Folge ihren Gegner (DWZ immerhin 2181) mit einem kunstvollen Endspieltrick und glich damit die kurz zuvor erfolgte Niederlage von Frank Altes aus, der in einer aggressiv geführten Partie knapp das Nachsehen hatte. Gleich in 4 (in Buchstaben: vier) Partien war nun Zeitnotphase und die Spannung war dabei kurz vorm explodieren. Bei Wolfgang waren beim 40. Zug noch 3 Sekunden auf der Uhr. Marius hatte nach dem 40. Zug zwar eine Qualität mehr, stand aber leider einen Zug vorm Matt – und der Gegner war dran. Matthias löste die Zeitnotphase routiniert und willigte kurz darauf ins remis ein. Und Oleg hatte gegen seinen bulgarischen Gegner am Brett 2 die Uhr gedrückt nachdem noch 2 Sekunden übrig waren. Wir erhofften uns nun noch ein Remis an Brett 1 und 2 und eventuell ein Sieg vom besserstehenden Denis an Brett 8. So ging es weiter. Leider verlor Oleg im Anschluß etwas die Brettausgeglichenheit und musste sich seinem DWZ-überlegenen Gegner (2330) noch knapp geschlagen geben. Auch Denis konnte technisch nicht gewinnen und remisierte. Bei Wolfgang dauerte es noch – alles sah nach remis aus. In der Endphase, also nach fast 6 Stunden, der Begegnung (Wolfgang hatte einen Läufer - der Gegner einen Springer) lief Wolfgang leider in eine Springergabel und vergab so noch ganz knapp diesen Erfolg.

Trotz dieser Niederlage hat man feststellen können, dass wir in dieser neuen Klasse nicht chancenlos sein werden.

Also: „Everbody“ Kopf hoch.



21.09.11: Deutlicher Sieg der Dritten gegen die Vierte

Nach Jahren der Schmach konnte sich die Dritte in diesem Jahr sehr deutlich gegen den Nachwuchs durchsetzen. Bereits vor einer Woche wurden wegen Terminproblemen 2 Partien gespielt. Klaus gewann gegen Tanja und Dieter gegen Johannes. Mit diesem Polster ging der Rest der Dritten mit viel Selbstvertrauen in die verbleibenden Partien. Felix war in seiner ersten Partie noch etwas aufgeregt und musste sich gegen den Routinier Herbert geschlagen geben. Thomas konnte gegen Peter die Partie lange offen gestalten, zog aber am Ende gegen 500 Mehr-DWZ den Kürzeren. Elias schaffte, wie auch im vergangenen Jahr, ein Remis gegen Franz. Damit war der Mannschaftssieg für die Dritte gesichert. Lukas und Frank erkämpften sich zeitweise Vorteile. Aber auch hier setzte sich die Alte Schule durch. Beide Punkte gingen an die "Alten". Zuletzt spielte noch Günther gegen Arek. In einer souveräng geführten Partie verhinderte Günther das ganz große Debakel.
Endstand: 6,5:1,5 für die Dritte!



12.09.11: Zwei Siege zum Auftakt

(sm) Zum Auftakt spielten heute gleich zwei Mannschaften zuhause. Die fünfte konnte dabei gegen Bann 5 groß auftrumpfen und gewannen in hervorragender Manier mit 3,5:0,5. Nikolas, Arman und Franzi holten jeweils einen Sieg und Tobias steuerte ein Remis zum Ergebnis bei.

Die zweite musste nach ihrem grandiosen Aufstieg gegen Rodalben, den letztjährigen Tabellenzweiten der 2. Pfalzliga West, antreten. Mit gehörigem Respekt ging es deswegen an die Bretter. Die mit vielen Nachwuchsspielern gespickte 8 konnte dabei aber ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Vor allem Denis zeigte, dass er aus dem Team nicht wegzudenken ist. Er überrannte seinen Gegner Enkrodt mit extrem druckvollem Spiel. Nach 25 Zügen musste dieser sich in aussichtsloser Stellung geschlagen geben. Auch Sven, dem der Wechsel in die zweite Mannschaft wohl gutgetan hat, zwang seinen Gegner Kettering in einer hart geführten Partie zur Aufgabe. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer konnten dann Christina, Michael, Larissa und Johnny jeweils remisieren. Nachdem Philipp sein Spiel aufgeben musste kam es auf Jürgen an. Sein Gegner, der ja gewinnen musste, gab alles konnte letztendlich aber nicht den Schutzwall von Jürgen durchbrechen, so dass nach fast 6 Stunden Spielzeit der Mannschaftssieg zum 4,5:3,5 gesichert war.



09.09.11: Die nächsten Abenteuer beginnen...

Sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft konnten die vergangene Saison als Meister beenden. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde dies ausgiebig gefeiert.

Die 2. Mannschaft geht in neuer Aufstellung am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel in der 2. Pfalzliga West. 4 Spieler der Meistermannschaft spielen in der neuen Runde in anderen Teams: Matthias wurde in die Erste berufen. Arek spielt nun in der Dritten, weil ihm durch das Studium die Zeit knapp wird. Lukas und Günther wollten diese Saison in einer tieferen Liga spielen, sie verstärken nun die Vierte Mannschaft. Die entstehenden Lücken werden durch Michael und Sven aus der 1. Mannschaft wowie 2 starke Nachwuchstalente (Philipp und Christina) aus der 4. Mannschaft gefüllt.

Mit Rodalben stellt sich eine sehr starke Mannschaft vor, die im vergangenen Jahr nur haarscharf die Meisterschaft in dieser Klasse verpasste. Die 1. Mannschaft war viele Jahre in der 2. Pfalzliga zu Hause, bevor sie ihren Höhenflug ansetzte. Man kennt die Gegner und wird sich entsprechend darauf einzustellen wissen. Ich denke, es wird eine interessante Saison, in der unsere Mannschaft das Zeug hat, vorne mit zu spielen.

Auch die Fünfte hat am Sonntag ihren ersten Auftritt. Sie empfängt die 5. Mannschaft aus Bann. Personell gab es keine großen Veränderungen. Durch das fleißige Training ist die Mannschaft aber gereift. Auch hier sehe ich das Potenzial, vorne ein Wörtchen mit zu reden.